Drohne mit Kamera Test 2016 – unsere Testsieger im Vergleich!

Wer sich eine Drohne kaufen möchte, hat in der Regel ganz verschiedene Beweggründe. Das kann ein einfaches Hobby sein, bei dem eine Privatperson einen Multicopter aufsteigen lässt. Drohnen werden allerdings auch häufig für berufliche Zwecke verwendet, sei es für atemberaubende Landschaftsaufnahmen oder zu Vermessungszwecken. Lesen Sie in unserem Drohnen Test mehr über die verschiedenen Varianten der Flugdrohnen, deren Einsatzgebiete und Merkmale sowie den wichtigsten Informationen, die vor allem für Privatpersonen geeignet sind. So wissen Sie nach einem Blick in unser Wiki schnellstmöglich, mit welcher Drohne Sie den meisten Spaß haben und worauf Sie beim Kauf auf jeden Fall achten sollten.

Drohne Test 2016

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Anwendungsmöglichkeiten der vielfältigen Drohnen-Arten

Jede Drohne ist anders und lässt sich ebenso variationsreich einsetzen. Dabei wird vorrangig zwischen privaten und beruflichen bzw. kommerziellen Zwecken unterschieden. Auf dieser Seite möchten wir uns vorrangig mit der privaten Nutzung einer Flugdrohne beschäftigen, aber natürlich nicht außer Acht lassen, dass die Fluggeräte auch kommerziell als sehr praktische Helfer eingesetzt werden.

Drohnen kommen beispielsweise beruflich für Such- und Rettungsaktionen zum Einsatz, aber auch für Inspektionen, Vermessungen, zum Schutz der Bevölkerung, für die Beobachtung, Wissenschaft, Forschung und ganz schlicht für wunderschöne Luftaufnahmen.

Privat haben Flugdrohnen aber vor allem einen Zweck: Sie bringen Spaß ohne Ende! Viele Foto- und Kamera-Liebhaber freuen sich über Bilder und auch Videos, die – abhängig der Kamera-Stärke – eine atemberaubende Qualität aufweisen können.

Worauf es im Drohnen-Vergleich ankommt

Wer mit dem Gedanken spielt, sich auch eine Drohne kaufen zu wollen, der sollte nicht einfach plump zum Testsieger greifen. Klar, die beste Drohne im Test ist sicherlich gut, doch in einem richtigen Drohnen-Vergleich kommt es stattdessen darauf an, welche Bedürfnisse mit dem Fluggerät erfüllt werden sollen.

  • Wollen Sie die Drohne nur für private oder auch für kommerzielle Zwecke kaufen?
  • Möchten Sie vor allem tolle Luftbilder schießen oder auch großartige Videos aufnehmen?
  • Ist es Ihnen wichtig, dass die Drohne viele technische Eigenschaften aufweist und Sie beispielsweise dabei unterstützt, niemals irgendwo gegenfliegen zu können?
  • Möchten Sie eine hohe Reichweite und einen starken Akku oder fliegen Sie immer nur recht kurz?

Das und vieles mehr ist entscheidend, wenn es um die Wahl einer für Sie besten Drohne geht. Die Arten sind sehr vielfältig und die Angebote daher umfangreicher denn je. Gerade in den letzten Jahren hat der Drohnen-Trend immer mehr an Fahrt aufgenommen, sodass wir Ihnen nachfolgend mehr über die verschiedenen Arten verraten wollen.

Verschiedene Drohnen-Arten in der Übersicht

Was macht eigentlich eine gute Drohne aus? Gar nicht so einfach! Es gibt zahlreiche Modelle, die für sich allein gesehen bereits großartige Techniken aufweisen. Bei der Wahl der richtigen Drohne kommt es aber darauf an, was für Sie passend ist und welche persönlichen Anforderungen und Wünsche Sie hegen. Nachfolgend ein Überblick über die bekanntesten und beliebtesten Drohnen-Arten.

Drohnen-Art Beschreibung
Drohne mit GPS Eine Variante ist die beliebte Drohne mit GPS, die jedoch oft mit anderen Drohnen-Arten kombiniert wird. Die GPS-Funktion ist vor allem dann praktisch, wenn es sich um eine technisch sehr weit fortgeschrittene Drohne handelt. Dann ist es beispielsweise möglich, dass sich das Gerät den Standort merkt, bei dem u.a. gewisse Hindernisse zu finden waren. Auch der Ausgangsstandort, an dem Sie die Drohne gestartet haben, kann für eine bessere Landung per GPS getrackt und gespeichert werden.
Mini-Drohne Wie der Name schon vermuten lässt, ist eine Mini-Drohne recht klein. Ab wann eine Mini-Drohne wirklich mini ist, wird jedoch nicht klar in Zentimetern ausgedrückt. Meistens sind es Modelle, die ca. 20 Zentimeter breit und lang sind, da noch kleinere Modelle oft als Nano-Drohne betitelt werden.
Nano-Drohne Diese Drohnen-Art ist noch kleiner als eine Mini-Drohne und damit auch relativ preiswert. Dennoch sind gerade die ganz kleinen Exemplare nicht einfach zu navigieren, da sie als Leichtgewicht nicht so fest in der Luft liegen. Spaß machen die kleinen Geräte dennoch sehr, denn gerade für den Indoor-Bereich gibt es sonst nicht so viele Drohnen, die Sie bedenkenlos einsetzen können.
Anfänger-Drohne Auch hier ist der Name Programm, denn eine Anfänger-Drohne ist speziell für Einsteiger gedacht. Diese Drohnen-Art wird aber nicht als Anfänger-Drohne verkauft, sondern eignet sich ganz einfach nur gut für Sie, wenn Sie noch nicht viel Erfahrung in diesem Thema haben. Wichtig bist bei diesem Modell vor allem, dass die Handhabung recht einfach funktioniert und auch die Steuerung nicht sonderlich kompliziert ist. Auch sollte die Drohne gut in der Luft liegen und zur Übung schon mal eine Kamera besitzen. Hier spielt die Qualität aber erst mal eine untergeordnete Rolle, da es vorrangig darum geht, das Fliegen und gleichzeitige Navigieren zu erlernen.
Drohne für Kinder Auch bei einer Drohne für Kinder ist es wichtig, dass die Steuerung und Handhabung des Gerätes sehr einfach aufgebaut ist. Oft sind diese Modelle mit kleinen Figuren bestückt (z.B. mit Super Mario auf der Drohne als „Pilot“), damit es den Kleinen noch mehr Spaß bereitet. Wenn das Kind schon etwas älter ist und eine Drohne gut navigieren kann, dann machen Sie Ihrem Liebling vor allem mit Drohnen eine Freude, die viele Tricks auf Lager haben. Speziell Drohnen, die auch 180-Grad-Kurven bewältigen oder Loopings machen, stehen bei den Kids hoch im Kurs.
Tricopter Der Name sagt bei einem Tricopter bereits viel aus: Die Drohne besitzt drei Motoren, die je nach Modell ganz verschieden angeordnet sein können (als Y oder als T). Durch diese Form sind sie sehr wendig, gelegentlich auch preiswerter als andere Modelle. Wenn Sie nur eine kleinere Kamera anbringen wollen, dann ist diese Art ausreichend – wenn Sie schwere Kamera-Geschütze auffahren wollen, dann setzen Sie stattdessen lieber auf einen Hexa- oder Quadrocopter.
Quadrocopter Im Privatgebrauch gehören Quadrocopter zu den beliebtesten Drohnen-Varianten. Ob für Luftbilder, Luftvideos oder zum Kunstfliegen – Quadrocopter machen eine gute Figur und liegen stabil in der Luft. Je nach Bauweise (+, X oder H) sind sie einfach u steuern und daher durchaus auch für Einsteiger zu empfehlen – vorausgesetzt, dass sich intensiv mit der Bauweise und Steuerung der Drohne auseinandergesetzt wird.
Hexacopter Ganze sechs Rotoren kann der Hexacopter aufweisen, von denen die Hälfte im und die andere Hälfte gegen den Uhrzeigersinn (auf einer Ebene) drehen. Gerade für Profi-Piloten, die ihren Flug mit einer sehr schweren Kamera starten wollen, ist ein Quadrocopter möglicherweise nicht mehr geeignet.
Octocopter Auf einer Ebene drehen sich bei einem Octocopter ganze acht Motoren bzw. Propeller. Der Antrieb reicht aus, um auch sehr schwere Kameras (beispielsweise für die Produktion von Filmen) zu transportieren. Für den normalen Hausgebrauch ist dies allerdings selten das passende Gefährt.
Multicopter ist die Rede von einem Tricopter, Quadrocopter, Hexacopter oder Octocopter, so sprechen wir immer allgemein gesagt von einem Multicopter. Dieser Begriff beschreibt Drohnen, bei denen die Rotoren festmontiert sind – nur die Anzahl und auch die Eigenschaften sind im Detail verschieden. Wer sich für den Kauf eines Multicopters interessiert, ist als Einsteiger mit einem Quadrocopter am besten bedient.
RC-Drohne Mit einem Blick in den RC-Drohnen-Shop wird schnell klar, dass sich hinter diesem Begriff keine weitere Drohnen-Art verbirgt, sondern die beliebten Quadrocopter auch oft als RC-Drohne betitelt werden. „RC“ stammt dabei von „radio controlled“, was bedeutet, dass die Drohne per Funk ferngesteuert wird.
Drohne mit Kamera Viele der genannten Drohnen-Arten werden meistens als Drohne mit Kamera verkauft – so auch die beliebten Quadrocopter und weitere Arten. Einzig Mini- oder Nano-Drohnen sind aufgrund ihrer geringen Größe und ihres niedrigen Gewichts nicht mit einer Kamera ausgestattet – diese kann hier auch nicht nachgerüstet werden, da die Fluggeräte nicht für das Kamera-Gewicht ausgelegt sind. Im weiteren Verlauf verraten wir Ihnen mehr über die einzelnen Arten von Kamera-Drohnen und deren Eigenschaften.
FPV-Drohne Der Begriff „FPV“ bedeutet „First Person View“ und dürfte Gamern sehr bekannt sein. Gemeint ist die Ansicht, als würde der Pilot selbst im Cockpit der kleinen Drohne sitzen, obwohl er sich während des Flugs auf dem Boden befindet und die Drohne steuert. Genutzt wird die FPV-Drohne in der Regel beim FPV-Racing. Dies ist ein besonderer Trend, der vor allem in den letzten Jahren große Beliebtheit dazugewonnen hat. Zum Einsatz kommen oftmals Quadrocopter oder selbst gebaute Modelle (generell wären aber alle Multicopter möglich), bei denen für das entsprechende Drohnen-Rennen großen Wert auf Leistungsstärke gelegt wird. Um an die Ich-Perspektive zu gelangen, wird eine FPV-Brille verwendet. Während der Steuerung erreicht die Drohne teilweise mehr als 100 Stundenkilometer – per Live-Übertrag und Drohnen-Brille direkt vor Ihren Augen. Dieser Sport bzw. Spaß wird in internationalen Turnieren und Rennen zur Schau gestellt, aber auch im privaten Rahmen (z.B. für Videos auf YouTube etc.).

Drohne mit Kamera – die beliebtesten Varianten

Im Drohnen Test zeigt sich, dass vor allem Quadrocopter bei Privatpersonen sehr beliebt sind. Dies beschreibt jedoch grundlegend nur die Bauweise, daher möchten wir uns als beliebteste Variante vor allem mit den Drohnen mit Kameras beschäftigen. Auch diese unterteilen sich in verschiedene Arten:

  • Drohne mit GoPro-Kamera: Wer sich eine Drohne mit GoPro-Kamera zulegen möchte, spricht in diesem Fall erst mal von einer generellen GoPro-Kamera, die zu bestimmten Drohnen-Arten kompatibel ist. Verwendet wird die kleine GoPro in der Regel als Actioncam, da sie sehr leistungsstark und variabel ist, je nach gewähltem Modell.
  • Drohne mit Full-HD-Kamera: Wie der Name schon sagt, wird bei einer Drohne mit Full-HD-Kamera Wert auf Full-HD-Qualität gelegt. Das ist vor allem dann der Fall, wenn Sie atemberaubende Luftaufnahmen machen wollen, bei denen die Qualität im Vordergrund steht. Je nachdem, was für eine Kamera Sie an Ihrem Multicopter befestigen möchten, muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Kamera nicht zu groß oder schwer für die Drohne (bzw. auch für den Gimbal) ist.
  • Drohe mit 4K-Kamera: Was für die Full-HD-Kamera-Drohne gilt, gilt auch für die Drohne mit 4K-Kamera. Auch hier müssen Sie auf die Kompatibilität achten, damit Sie Spaß an Ihren 4K-Bildern- und Videos haben (bzw. diese überhaupt erst aufnehmen können).
  • Drohne mit Live-Kamera: Wer mit einem Quadrocopter oder einer anderen Multicopter-Art fliegt, besitzt auch in der Regel immer gleichzeitig eine Drohne mit Live-Kamera. Es gibt kaum Modelle auf dem Markt, die kein Live-Bild für den Piloten am Boden bereithalten. Einzig die kleinen Mini- und Nano-Drohnen, die allerdings daher auch oft Indoor eingesetzt werden, besitzen (allein schon wegen ihrer Größe und ihrem Gewicht) keine Kamera und können damit auch kein Live-Bild übertragen.
  • Drohne mit Wärmebildkamera: Wenn Nachtsicht gefordert ist, kommt die Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Dies ist privat aber eher weniger der Fall. Vorrangig wird diese Kamera-Technik an einer Drohne als kostengünstige Alternative zum Hubschrauber mit Wärmebildkamera eingesetzt.
  • Drohne mit Brille: Beim FPV-Sport wird oft mit einer Drohne mit Brille gearbeitet, um das Spektakel in der Luft direkt aus der Ich-Perspektive bestaunen zu können. Dies bereitet Anwendern schon an einer Konsole viel Freude und überträgt sich daher auch auf den Drohnen-Sport.

Welches für Sie die beste Drohne ist, hängt ganz von Ihren Vorstellungen ab. Die Erfahrungsberichte zeigen aber, dass privat vor allem Quadrocopter mit Kamera die größten Kaufanreize schaffen. Gerade bei stärkeren Modellen kommt der Vorteil dazu, dass sich einige Kameras sogar nachrüsten lassen.

Wie wird eine Flugdrohne gesteuert?

Auch bei dieser Frage kommt es vorrangig darauf an, welches Drohnen-Modell Sie sich zulegen. Jede Steuerung ist anders, wobei die grundlegenden Merkmale dennoch gleich sind.

Je nach Drohne wird im ersten oder zweiten Modus geflogen – das ist insofern wichtig, als dass sich die Drohne bei der Fernsteuerung ganz anders verhält. Wenn Sie in der Vergangenheit immer eine Drohne im Modus 1 gesteuert haben und jetzt auf eine neue Drohne wechseln, die im Modus 2 geliefert wird und daher auch erst mal so startet, dann könnte das Ihre Drohne schnell gegen einen Baum hauen, weil Sie nicht damit rechnen, dass die Drohne (trotz ähnlichem Controller) komplett konträr arbeitet wie sonst.

Es ist daher wichtig, immer zu wissen, wie Sie die Drohne steuern müssen. Viele Drohnen, die vom Piloten ferngesteuert werden, besitzen auch eine GPS-Steuerung. Das bedeutet, dass sich das Gerät beispielsweise die Ausgangsposition merken kann, an der es gestartet ist – und auch hier wieder landet.

Die Steuerung selbst läuft bei einer klassischen Drohne mit Kamera über eine App auf einem Mobilgerät. Dafür wird das iPhone oder Android-Smartphone (oder Tablet) an eine Halterung geklemmt und als Bildschirm verwendet. Innerhalb der App lässt sich dann die Steuerung vornehmen – kombiniert mit der eigentlichen Steuerung des Controllers, der meistens für die Bewegungen zuständig ist.

Wo darf man mit einer Drohne fliegen – und wo nicht?

Die Luftfahrtkarten – und zwar die jeweils aktuellste Version – legen fest, wie und wo eine Flugdrohne verwendet werden darf. Jeder Drohnen-Pilot hat daher die Pflicht, die aktuellsten Informationen einzuholen.

Wichtig ist beispielsweise, dass ab dem 1. Juni 2015 eine Regelung gilt, dass an vielen deutschen Flughäfen kein Drohnen-Betrieb erlaubt ist. Eine gewisse Kontrollzone schützt dabei den Luftraum in der Nähe des Flughafens. Derzeit gilt ein vollständiges Verbot bis 1,5 Kilometer vom Flughafenzaun. Auch nach den 1,5 Kilometern gilt die Kontrollzone weiterhin, sodass ein Pilot, der privat oder kommerziell in diesem Bereich fliegen möchte, eine Freigabe der Flugsicherung benötigt.

Wer nur eine Drohne bis fünf Kilo besitzt und maximal 30 Meter hochfliegt, der bekommt diese Freigabe in der Regel immer. Bei Drohnen, die maximal 25 Kilo schwer sind, gelten meistens 50 Meter als Grenze.

Interessant: Da sich einige Drohnen-Besitzer nicht an diese Regelungen halten, gibt es gewisse Orte, an denen mit einem Störsender gearbeitet wird. Das bedeutet, dass die Drohne hier gar nicht starten und demnach auch keine Flugzeuge gefährden kann, selbst, wenn der Drohnen-Pilot dieses Risiko in Kauf genommen hätte.

Diese strengen Vorschriften (gelten übrigens nicht nur für die Höhe oder Entfernung, sondern auch für die generelle Reichweite, mit der man eine Drohne fliegen darf) gelten nicht nur für viele Flughäfen, sondern auch für Militär- bzw. Bundeswehr-Bereiche. Ob USA oder Deutschland – das Recht sieht in jedem Fall eine strenge Vorgabe vor, wo und wie welche Fluggeräte aufsteigen dürfen.

Wissenswertes zum Führen einer Drohne

Ist die Drohne maximal fünf Kilo schwer und wird sie nicht als Drohne für professionelle Aufnahmen (also kommerziell bzw. gewerblich) eingesetzt, so herrscht in der Regel keine Genehmigungspflicht in Deutschland.

Wer die Drohne dagegen gewerblich verwenden möchte, muss sich mit vielen weiteren Themen beschäftigen. Hier kommt es aber auf das Luftfahrtbundesamt im entsprechenden Bundesland an. Der Drohnen-Pilot muss zuerst eine Aufstiegsgenehmigung beantragen, wenn die Drohne bis zu 25 Kilo wiegt. Handelt es sich dagegen um eine pauschale (auch als „vereinfacht“ oder „einfach“ bekannt) Genehmigung, so sind weitere Einschränkungen zu beachten (z.B. maximal für Drohnen bis fünf Kilo).

Ein Führerschein wird zum Führen einer Drohne nicht benötigt, allerdings setzt die Aufstiegsgenehmigung eine Drohnen-Versicherung voraus. Genau wie bei Menschen oder Tieren kann ein Pilot auch mit einer Drohne viel Schaden anrichten, daher gilt die Versicherungspflicht. Hierfür ist dem Gesetz nach eine Haftpflicht nötig, um bei einem Unfall entsprechend abgesichert zu sein.

Wer beispielsweise über Wohngebiet fliegt und dabei durch einen Absturz Schäden anrichtet, muss versichert sein. Wichtig ist allerdings auch, dass gerade in Wohngebieten ganz besondere Richtlinien und Regeln gelten, damit genau diese Problematik nicht eintritt.

Die beliebtesten Drohnen-Hersteller

Die Erfahrungen zeigen, dass es auf dem Markt nicht nur den einen, besten Hersteller gibt. Sowohl durch Testberichte als auch Meldungen zufriedener Käufer zeigt sich beispielsweise, dass Modelle, wie die DJI Phantom 3, DJI Phantom 4, die Parrot AR Drone 2.0, die Syma X5C und weitere Drohnen, nicht nur im Preisvergleich, sondern auch im Alltag gut abschneiden. Generell empfiehlt es sich, vor dem Kauf einen Blick auf die folgenden Hersteller zu werfen:

  • DJI
  • Parrot
  • Phantom
  • Lily
  • Carrera
  • Revell
  • Syma
  • Jamara
  • Typhoon
  • Yuneec
  • Walkera
  • Hubsan
  • Smart Planet
  • Simulus

Nicht immer ist es möglich, das Traummodell seiner Wahl auch neu zu kaufen, da Profi-Drohnen durchaus ein paar tausend Euro kosten können. Wenn es nur mal ein einzelner Ausflug sein soll, lassen sich einige Drohnen auch mieten. Wenn es nicht gerade ein Profi-Octocopter mit 4K-Kamera sein soll, dann sind die meisten Drohnen für den Privatgebrauch aber auch erschwinglich und können von vielen verschiedenen Herstellern erworben werden.

Bauteile und Drohnen-Zubehör

Zu jeder Drohne gehört eine Reihe an Bauteilen, die teilweise fest verschraubt, teilweise erst aufgebaut werden müssen – teilweise auch als optionales Zubehör gekauft werden können. Da sich jede Drohne in ihren Details grundlegend stark unterscheidet, möchten wir hier nur kurz auf die grundlegenden Bauteile zu sprechen kommen.

Neben der Drohne befindet sich an jeder Drohne ein Drohnen-Akku. Um eine besonders lange Flugzeit (zumindest insgesamt) zu erhalten, sollten Anwender einen zweiten oder dritten Akku kaufen. Neben dem Gestell und dem Akku braucht jede Drohne auch einen Motor – die Anzahl an Motoren bzw. Rotoren/Propeller bestimmt zudem die Bauweise.

Ein Sender und ein Empfänger (bzw. eine Antenne) sind für die Verbindung zwischen Controller und Drohne verantwortlich, damit das Flugobjekt gesteuert werden kann. Oft sind vorne und hinten LED Lichter zu finden, sodass auch in der Dunkelheit (durch rote und grüne LED’s) zu erkennen ist, in welche Richtung die Drohne gerade fliegt.

Natürlich gibt es viele weitere Bauteile einer Drohne, beispielsweise der Gimbal zum Ausbalancieren der Kameras, die jedoch nur je nach Modell zum Tragen kommen.

Kleiner Tipp zum Drohnen selber bauen: Viele Drohnen-Fans fragen sich, ob es einen gewissen Drohnen-Bausatz im Handel gibt, mit dem ganz einfach der eigene Traum von der Drohne verwirklicht werden kann. Drohnen selber bauen ist aber gar nicht so einfach, denn im Drohnen-Bausatz sind weitaus mehr Teile als Rahmen, Frame und Co. zu finden. Im privaten Rahmen würden wir daher eher die Empfehlung aussprechen, auf ein fertiges Modell zu setzen. Günstig kaufen ist auch bei guten Modellen kein Problem, da die Preise je nach Aktualität der Drohne stark schwanken können. Wer sich aber im RTF-Bereich auskennt, wird um eine selbstgebaute Drohne gar nicht herumkommen. Hier kommt es nicht nur auf Frame, Rahmen und Co. an, sondern – ganz RTF-like – vor allem um die Power, die für nötige Rennen und Co. eingesetzt wird.

Vor- und Nachteile einer Drohne

  • Wollen Sie die Welt aus einer neuen Perspektive sehen? Dann bieten sich Drohnen an, die über eine Kamera verfügen. Die Videos werden auf einem integrierten Speichermedium aufgenommen und können so später am Laptop oder PC angeschaut werden.
  • Viele neuere Modelle verfügen sogar über die Möglichkeit mit Ihrem Smartphone gekoppelt zu werden. So können Sie jederzeit live sehen, was sich in der Nähe Ihrer Drohne befindet.
  • Aber selbst ohne Kamera sind Drohnen ein toller Zeitvertreib, der an die gute alte Zeit von fernsteuerbaren Helikoptern erinnert.
  • Doch auch die Wissenschaft profitiert von Drohnen. Mit den kleinen Helfern können schwer zugängliche Stellen erkundet werden, Gefahrenzonen überflogen und sogar fremde Planeten erobert werden.
  • Inzwischen planen immer mehr Lieferdienste Drohnen als mechanische Boten für kleinere Pakete ein.
  • Sollten Sie erst wenige Erfahrungen mit Drohnen haben, sollte Ihre Wahl auf ein Modell fallen, dass mit ruhigen Flugeigenschaften punktet. Vor allem Quadropter und Hexacopter sind hierfür sehr beliebt.
  • Die Steuerung ist für Neulinge oft gar nichts so einfach. Üben Sie daher vor dem Einsatz über Gewässern oder Bergen erstmal das Fliegen auf Wiesen, um die Drohne jederzeit problemlos wiederzufinden.
  • Nicht jede Drohne ist für eine zusätzliche Nutzlast durch eine Kamera geeignet. Achten Sie beim Kauf auf einen entsprechenden Hinweis, dass Ihr Wunschmodell für das Nachrüsten einer Kamera geeignet ist.

Drohne fliegen lernen – Informationen und Kaufberatung

In unserem Drohnen Test widmen wir uns einerseits zahlreichen Infos, um Sie bei der Kaufentscheidung einer Drohne zu unterstützen. Die Auswahl ist riesig und ein Blick in den Media Markt, Saturn, Conrad oder in virtuelle Auktionshäuser (z.B. eBay) reicht aus, um die Vielfalt an Möglichkeiten zu entdecken. Genau aus dem Grund ist es wichtig, genau zu differenzieren, was Sie von Ihrer Flugdrohne erwarten.

Suchen Sie sich das Modell, das am besten zu Ihren Anforderungen passt – beschäftigen Sie sich danach ausgiebig mit dem Erlernen der Techniken, dann steht einem Abenteuer in der Luft nichts mehr im Weg!